Institut VmV

Hilfe bei Schilddrüsenunterfunktion

Das Institut für Vorsorge und moderne Vitalstoffmedizin (VmV) besteht aus einem Team qualifizierter Ernährungswissenschaftler, Gesundheitsexperten und Ärzten. Wir beschäftigen uns vor allem mit alternativen Behandlungsformen, im Speziellen mit Vitalstoffen und deren Wirkung auf diverse Krankheiten. Unsere Empfehlungen richten sich an Personen, die selbstverantwortlich mit ihrem Körper und ihrer Gesundheit umgehen möchten. Menschen, denen bewusst geworden ist, dass es auch einfache und natürliche Wege zur Besserung geben kann, wenn der Körper dabei die Möglichkeit erhält, sich selbst wieder in Balance zu bringen.

Das VmV ist ein unabhängiges und freies Institut und nicht an Pharmakonzerne gebunden. Die Inhalte der Seite wurden ausschließlich von Mitarbeitern unseres Instituts erstellt und dienen Ihnen als allgemeine Informationsquelle.

1. Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion

Eine Schilddrüsenunterfunktion beginnt meist schleichend und wird deshalb oft erst spät erkannt. Typische Symptome sind Müdigkeit und erhöhtes Schlafbedürfnis, Antriebslosigkeit und ein erhöhtes Kälteempfinden. Aber auch die folgenden Symptome treten häufig gemeinsam oder einzeln auf und können auf eine Erkrankung hinweisen:

  • Lethargie
  • Depression
  • Muskelschwäche, häufige Krämpfe
  • Konzentrations- und Gedächtnisschwäche
  • Verlangsamung des Pulses (Bradykardie)
  • Bildung eines Kropfes
  • Gewichtszunahme
  • Appetitlosigkeit
  • Verstopfung
  • Myxödeme (Teigige Schwellung des Unterhautbindegewebes, meist an Armen, Beinen und im Gesicht)
  • Trockene, raue Haut
  • Spröde Haare und Nägel
  • Raue Stimme, langsame Sprache
  • Bei Frauen: Zyklusstörungen
  • Bei Männern: Libido-/Erektionsstörungen
  • Bei Kindern: Entwicklungsverzögerungen

Da besonders bei älteren Menschen nur einzelne Symptome auftreten, verwechseln Angehörige und Ärzte sie häufig mit gängigen Alterserscheinungen und die Betroffenen bleiben unbehandelt – ihr Zustand verschlechtert sich. Im schlimmsten Fall tritt bei einer weit fortgeschrittenen Schilddrüsenunterfunktion das sogenannte hypothyreote Koma (auch Myxödemkoma) ein. Dabei sinkt die Körpertemperatur stark ab, Blutdruck, Atem- und Herzfrequenz fallen. In diesem lebensbedrohlichen Stadium ist eine unverzügliche intensivmedizinische Behandlung unerlässlich.

2. Ursachen und Risikofaktoren

Die Schilddrüse ist ein schmetterlingsförmiges Organ, beziehungsweise eine Hormondrüse, und sitzt unterhalb des Kehlkopfes vor der Luftröhre. Ihre Hauptfunktionen sind die Speicherung von des Spurenelementes Jod und die Bildung der Schilddrüsenhormone Thyroxin (Tetraiodthyronin, T4) und Triiodthyronin (T3). Thyroxin und Triiodthyronin spielen eine zentrale Rolle im Stoffwechsel des gesamten Körpers. Produziert die Schilddrüse zu wenig davon, läuft der Stoffwechsel zu langsam ab – es kommt zu einer Schilddrüsenunterfunktion.

Man unterscheidet zwischen der Angeborenen Hypothyreose und der Erworbenen Hypothyreose. Von der Angeborenen Hypothyreose ist etwa 1 von 4.000 Neugeborenen betroffen. In Deutschland ist bei jedem vier bis fünf Tage alten Neugeborenen ein Test auf Schilddrüsenunterfunktion (TSH-Screening) vorgeschrieben. Verläuft der Test positiv, ist das Kind lebenslang auf Schilddrüsenhormone angewiesen, hat ansonsten aber keine Einschränkungen zu befürchten.

Die Erworbene Hypothyreose tritt dagegen meist erst im Erwachsenenalter auf. Auslöser ist in der Regel eine Schädigung des Schilddrüsengewebes z.B. durch eine Operation oder einer Therapie mit Radiojodid. Auch eine Autoimmunerkrankung(Hashimoto-Thyreoiditis) oder ein Mangel an den Spurenelementen Selen und Jod können zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen. Gerade die ausreichende Aufnahme von Selen und Jod durch die Nahrung kann den Menschen vor einer drohenden Erkrankung schützen oder, ist die Krankheit bereits ausgebrochen, den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen und die Symptome lindern.

In sehr seltenen Fällen wird die Hypothyreose durch eine Erkrankung der regulierenden Hirnregionen ausgelöst. Die Schilddrüse ist in diesem Fall gesund, erhält jedoch nicht oft genug den „Befehl“ zur Produktion der Hormone Thyroxin und Triiodthyronin.

3. Vitalstofftherapie – Unterstützende Maßnahme

Normalerweise wird die Schilddrüsenunterfunktion mit der Einnahme eines Schilddrüsen-Hormonpräparates in Tablettenform behandelt (Ersatztheraphie). Abgesehen von wenigen Ausnahmen, muss die Behandlung lebenslang und ohne Unterbrechung fortgesetzt werden.

Der behandelnde Arzt sollte die Dosis in allen Fällen individuell an den Patienten anpassen. Er beginnt mit einer niedrigen Dosis und steigert sie dann langsam. Diese Phase kann bis zu mehreren Monaten dauern, wird sie jedoch nicht sorgfältig und professionell durchgeführt drohen Nebenwirkungen, die einer Schilddrüsenüberfunktion ähnlich sind. Auch bei gut eingestellten Patienten ändert sich der Bedarf an zugeführten Hormonen von Zeit zu Zeit und es kommt zu einer Unter- oder Überversorgung mit Schilddrüsenhormonen.

Experten empfehlen daher eine therapiebegleitende, ausreichende Versorgung mit den für die Schilddrüse essenziellen Spurenelementen Jod und Selen. Daneben sollten Patienten aber auch unbedingt auf eine stabile Versorgung mit Eisen achten, da es für den Einbau von Jod unerlässlich ist. Idealerweise sollten Sie die Vitalstoffe mit einer ausgewogenen Ernährung aufnehmen, da sie in dieser Form vom Körper um ein vielfaches besser verwertet werden. Das ist aber alles andere als selbstverständlich:

Jod: Deutschland gehört zu den jodärmsten Regionen Europas, denn seine Böden enthalten nur extrem kleine Mengen des lebenswichtigen Spurenelements. Zwar versucht man mit der breiten Jodierung des Speisesalzes in Deutschland, dem Jodmangel entgegenzusteuern, dennoch stellt man fest, dass die Zufuhr des Spurenelements in den letzten Jahren eher gesunken ist. Grund dafür ist, dass sich die Essgewohnheiten der Deutschen grundlegend ändern und immer mehr Lebensmittel aus dem Ausland importiert werden, denen wiederum kein Jod zugesetzt wurde. Die sogenannte „Zwangsjodierung“ hierzulande wird von verschiedenen Experten übrigens sogar als gesundheitsgefährdend eingestuft. Eine ausreichende Versorgung mit natürlich vorkommendem Jod, also in Lebensmittel enthaltenem, ist jedoch für die Schilddrüsenfunktion unerlässlich.

Selen: Auch die ausreichende Versorgung mit Selen aus der täglichen Nahrung ist keineswegs sichergestellt. Gerade in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz enthalten die Böden nur sehr wenig Selen – und in der Folge auch unsere Lebensmittel. Der Mensch benötigt das Spurenelement Selen um Enzyme zu bilden, die die aggressiven chemischen Verbindungen, die bei der Produktion von Schilddrüsenhormonen entstehen (vor allem H2O2) zu neutralisieren. Man hat beobachtet, dass bereits bei leichtem Selenmangel die Zahl der Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse (Hashimoto-Thyreoiditis) ansteigt. Gleichzeitig kann eine bereits bestehende Erkrankung durch die ausreichende Versorgung innerhalb relativ kurzer Zeit gelindert werden.

Eisen: Eisen benötigt der Körper um Jod überhaupt verwerten zu können. Leidet der Betroffene unwissentlich an einem Eisenmangel, bekommt aber zusätzliches Jod um die Schilddrüsenhormon-Produktion anzuregen, wird sich also kaum eine Besserung einstellen. Eisenmangel besteht vor allem bei Menschen, die durch Ihre Lebensgewohnheiten (z.B. Vegetarismus) zu wenig Eisen aufnehmen oder durch erhöhten Blutverlust (z.B. starke Menstruationsblutung) mehr Eisen ausscheiden als sie zu sich nehmen. Synthetische Eisenpräparate sind frei verkäuflich. Trotzdem sollten Sie Abstand davon nehmen, diese als Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, denn sie sind oft zu hoch dosiert und der Körper kann überschüssiges Eisen nicht ausscheiden. Es reichert sich in Organen wie der Bauchspeicheldrüse, der Leber und in den Augen an und kann diese dauerhaft schädigen. Es ist daher wichtig natürliches Eisen über die tägliche Ernährung zu sich zu nehmen, hier ist eine Überdosierung unmöglich.

Zink: In mehreren Studien konnte außerdem eine Korrelation eines niedrigen Zinkspiegels mit der Schilddrüsengröße festgestellt werden. So wurde eine vermehrte Bildung von Autoantikörpern beobachtet, die Auslöser einer Autoimmunerkrankung wie z.B. der Hashimoto Thyreoiditis sind. Eine erhöhte Zufuhr von Zink ist daher bei einer Schilddrüsenunterfunktion wichtig, um eine Vergrößerung des Organs zu verhindern.

Diverse Studien zeigen, dass Spurenelemente, Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe (Vitalstoffe oder Mikronährstoffe) besser und effektiver wirken, wenn sie in Kombination und in ihrem natürlichen Verbund miteinander eingenommen werden.

Die Deutsche Gesellschaft für Gesundheitsvorsorge (DGG) empfiehlt eine natürliche Ergänzung zur täglichen Ernährung um jederzeit den Bedarf – auch in Stresssituationen – decken zu können. Dabei sollte man stets auf ein Vitalstoffpräparat zurückgreifen, das optimal dosiert ist und ausschließlich natürliche Substanzen beinhaltet. Die DGG und das Institut für Vorsorge und moderne Vitalstoffmedizin empfehlen daher das Vitalstoffkonzentrat LaVita, da es alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe enthält, einer optimalen Dosierung entspricht und zu 100% natürlichen Ursprungs ist – eine Überdosierung also ausgeschlossen ist. Hier erfahren Sie mehr dazu!

4. Das können Sie selbst tun

Ernährung

  • Essen Sie gesund, leicht und abwechslungsreich (regelmäßig Gemüse, Obst, oft Fisch etc.).
  • Meiden Sie künstliche Zusätze in Speisen und Getränken.
  • Verwenden Sie oft pflanzliche Öle in der Küche (z.B. Lein-, Walnuss- und Rapsöl).
  • Achten Sie auf eine Jod-, Selen- und Eisenhaltige Ernährung.
  • Viele Ärzte und Heilpraktiker empfehlen zusätzlich ein natürliches Vitalstoffkonzentrat (z.B. LaVita) um Ihren Körper therapiebegleitend und/oder vorsorgend zu unterstützen.

Bewegung und Entspannung

  • Regelmäßiger Sport hilft bei der Regulation des Immunsystems und wirkt antientzündlich.
  • Gehen Sie rechtzeitig ins Bett und schlafen Sie genügend, um Erholung und Regeneration zu fördern.

Lebensweise

  • Achten Sie auf die Signale Ihres Körpers und sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Symptome oder Nebenwirkungen spüren.
  • Gehen Sie bei genetischer Vorbelastung, d.h. wenn Sie mehrere Fälle von Schilddrüsenunterfunktion in der Familie haben, und ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung.
  • Reduzieren Sie Stress und Entzündungen – am besten das ganze Jahr über. Gehen Sie regelmäßig (1x in der Woche) in die Sauna, das ganze Jahr lang, auch im Sommer.
  • Rauchen Sie nicht – das in Zigarettenrauch enthaltene Zyanid blockiert die Aufnahme von Jod in die Schilddrüse.
  • Trinken Sie nur wenig Alkohol.

Literaturverzeichnis

- Coustaut M. et al.: the influence of dietary Vitamin A on triiodothyronine, retinoic acid and glucocorticoid receptors in the liver of hypothyreotic rats. Br J Nutr 1996 (76): S. 295.
- Erdal M et al.: Trace element levels in Hashimoto thyroid hormones and thyroid volume following successful iodine supplementation. Hormones 2010;9(3):263-268.
- Gärtner R.: Wichtige Spurenelemente für die Schilddrüse. Präv Gesundheitsf 2007;2:185-190.
- Köhrle J.: Selenium and the control of thyroid hormone metabolism. Thyroid 2005 (8): S. 841-853.
- Olivieri O. et al.: Selenium, zinc, and thyroid hormones in healthy subjects: low T3/T4 ratio in the elderly is related to impaired selenium status. Biol Trace Elem Res. 1996 (1): S. 31-41.